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Aug 18 30

FOOD TRENDS

Algen und Seetang: Unterschätztes Superfood


Nicht nur in Verbindung mit Sushi sind die grünen Meerespflanzen ein Genuss

Obwohl essbare Algen entlang der gesamten Küstenlinie von Deutschland bis in die Ukraine wachsen, spielen sie in der Esskultur Europas traditionell keine besondere Rolle. Durch den Einfluss der asiatischen Küche finden sie allerdings zunehmend auch bei uns den Weg auf den Teller.

Die Idee, Meeresalgen in Gerichte zu integrieren, stammt aus Asien. Dort sind Algen auf dem Speiseplan alltäglich. Mit gutem Grund: Das Superfood aus dem Meer schmeckt nicht nur, sondern ist auch gesund – Algen sind reich an Proteinen, Jod und Spurenelementen. Außerdem  sättigen sie gut.

Viele von uns haben wohl bereits Purpurtang gegessen, aus dem die Sushi-Wickelblätter (Nori) gewonnen werden. Der Braunalgenart Wakame wiederum begegnet man in Misosuppen oder Salaten. In Asia-Shops, Feinkost- und Bioläden findet man zahlreiche andere Arten wie Kombu, Hijiki oder Dulse.

Die Texturen und Farben sind vielfältig – von knackig bis cremig; von Schwarz-Grün über Neon bis hin zu Violett. In gefrorenem oder getrocknetem Zustand sind Algen nahezu unbegrenzt haltbar und einfach zu verarbeiten: Frische gesalzene Algen muss man waschen, von Salz befreien und dann garen. Getrocknete Algen weicht man vor dem Garen ein, woraufhin sie wieder ihre ursprüngliche Form und Farbe annehmen und knackig-frisch werden, als wären sie gerade geerntet worden.

Natürlich bieten sich Algen nicht nur für Sushi, sondern auch zu anderen Fischgerichten als ideale Zutat an: Gebratener Lachs passt hervorragend zu Nori-Algen (Porphyra).  Hauchdünn gehobelter Blumenkohl wird mit den Algen und Traubenkernöl gemischt, mit Ubena Murray-River Salz und Ubena Szechuan Pfeffer abgeschmeckt und zum Lachs serviert.

Auch Thunfisch mit frittierten Nori-Algen ist eine leckere Algenspeise ohne Sushi: Nori-Algen mit der Ubena Gemüseheld Sesam-Kurkuma Würzmischung bestreuen. Limettensaft, Wasabi und Olivenöl mischen, mit Murray-River Salz und Zucker abschmecken. Thunfisch mit Salz und Szechuan Pfeffer würzen, restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Thunfisch darin auf beiden Seiten 2-3 Minuten braten.

Doch Algen schmecken nicht nur zu Fisch: Genauso gut geht in der vegetarischen Variante ein Salat mit Gurken und Algen oder Algen-Omelette. Selbst Fleischliebhaber können Algen kombinieren:  Schweinefilet harmoniert mit gegarten Algen. Die Würzung gelingt mit Ubena Pfeffer bunt, geschroten und Ubena Relish Ingwer-Mango.

Für leckere Superfood-Gerichte empfiehlt Gewürzexperte Ubena:

Ubena Murray River Salz

Das apricotfarbene Murray River Salz hat hohe Anteile an Calcium und Magnesium. Dadurch kommt seine außergewöhnliche Farbe zustande. Die australische Edelsalzspezialität aus dem Murray River eignet sich zum Würzen von Fischgerichten.

Ubena Szechuan Pfeffer

Seinen Namen verdankt dieser exklusive Pfeffer der zentralchinesischen Provinz Szechuan, was übersetzt ‘‘vier Flüsse‘‘ bedeutet. Sein pfeffrig-zitroniges Aroma mit einer leichten Anis-Note gibt Fisch die richtige Würze.

Ubena Pfeffer bunt, geschroten

Der bunte Pfeffer würzt Fleisch- und Gemüsegerichte genauso schmackhaft wie Suppen und Saucen.

Ubena Gemüseheld Sesam-Kurkuma Würzmischung

Diese Würzmischung passt hervorragend zu süß-sauren Gerichten. Gemüse-Currys oder Asia-Gemüse aus dem Wok verleiht die Würzmischung ein knusprig-süßes Aroma.

Ubena Relish Ingwer-Mango

Ein perfektes Zusammenspiel zwischen feiner Ingwerschärfe und fruchtiger Mango, abgerundet durch würzige Paprika und fein aromatischen Fenchel. Ubenas Empfehlung: Ingwer-Mango-Relish als Highlight-Topping zu Schweinefilet mit gegarten Algen.

Ubena Knoblauch, granuliert

Knoblauch ist nicht zufällig eines der beliebtesten Gewürze in unserer Küche. Sein Aroma wirkt warm und würzig, gleichzeitig leicht süß – das macht ihn so angenehm. Knoblauch ist ein Universalgewürz und passt zu jeder Art von Fisch, besonders jedoch zu Fischsaucen, Krustentieren und Muscheln.

Ubena Rub Asia

Rub Asia versprüht durch eine fruchtig-würzige Mischung asiatisches Flair. Die Kombination aus Tomaten, Meersalz, Rohrzucker, Zwiebeln, Ingwer und Zitronenmelisse verleiht Fleisch, Fisch und Gemüse ein exotisches Aroma.

Ubena Zitronen Pfeffer

Der Zitronen Pfeffer überzeugt durch eine Kombination aus scharfen sowie zitronig-fruchtigen Aromen und ist ein absoluter Allrounder in der Küche. Besonders zum Verfeinern von gegrilltem Gemüse ist der Zitronen Pfeffer zu empfehlen.

Bildergalerie

Gut zu wissen

Warum gelten Algen als Superfood?

Fünf gute Gründe, warum Sie Algen in der Küche integrieren sollten:

  • Algen sind gesund und natürlich: Algen sind, abgesehen von Sushi, auf dem Teller ein seltenes Phänomen. Doch dank ihrer natürlichen Inhaltsstoffe findet man sie immer häufiger als Nahrungsergänzungs- und Zusatzmittel. Algen sollen mit ihrer antibakteriellen Wirkung die Abwehrkräfte stärken.
  • Algen bieten neue Perspektiven für Vegetarier: Mit ihren Ballaststoffen, Antioxidantien und ihrem hohen Jodgehalt sind sie sehr gesund und werden auch in Deutschland immer beliebter. Außerdem eröffnen sie Vegetariern und Veganern neue kulinarische Perspektiven und dienen als Nährstoffquelle.
  • Algen sind in der Küche vielseitig einsetzbar: Das Meeresgemüse harmoniert zu vielen Gerichten: In Salaten, Aufläufen, Suppen und Pesto, zum Würzen und Snacken, als Beilage, in Smoothies und als Spaghetti. Demnach sind den Einsatzmöglichkeiten in der Küche kaum Grenzen gesetzt.
  • Algen sind lange haltbar und leicht zu verarbeiten: In gefrorenem oder getrocknetem Zustand sind Algen lange haltbar und leicht in der Verarbeitung. Daher am besten trocken und luftdicht verschlossen lagern. Sobald Algen zu viel Feuchtigkeit aufnehmen, werden sie weich und verderben schneller.
  • Algen haben Zukunftspotential: Es muss nicht immer Fisch sein, wenn es um gesunde Ernährung aus dem Wasser geht: Algen haben als Superfood ein großes Zukunftspotenzial, da sie umweltfreundlich erzeugt werden und somit der Nachhaltigkeit zugutekommen.